Fahrt nach Berlin
Auf Anregung der Unternehmerfrauen im Handwerk sind, nachdem leider kaum Reaktion auf die Einladung zur Berlinfahrt zurückkam, drei Vereinsmitglieder vom 29.06. – 03.07.2025 nach Berlin gereist. Bei der Reise handelte es sich um eine politische Bildungsreise, welche über das Büro von Herrn Josef Oster M.d.B. (CDU) veranstaltet wurde. Die Organisation hat Herr Marcel Willig vom Büro Oster übernommen.
Am 29.06. ging’s los und Herr Willig hat die 50 Teilnehmer um 8:45 Uhr auf dem Koblenzer Bahnhofsvorplatz begrüßt und den weiteren Ablauf erklärt. Die Zugfahrt nach Berlin verlief, mit den üblichen kleinen Verspätungen, problemlos und wir kamen entspannt, mit Umstieg in Köln, in Berlin an. Weiter ging es mit dem Bus zu unserem Hotel Wyndham Garden in Berlin Mitte. Hier hatten wir dann ein gemeinsames Abendessen. Am 30.06. begann unser Tag um 08.45 h mit dem ersten Teil, einer an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt, welche uns an der ehemaligen Mauerlinie vorbeiführte und die auch näher erkundet wurde. Weiter ging es zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Hier wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und haben eine Führung erhalten.
Anschließend ging es im Berlin Pavillon im Bezirk Tiergarten zum Mittagessen. Danach stand die Besichtigung des Plenarsaales auf dem Programm. Da keine Sitzungswoche war ,wurden wir von einer Mitarbeiterin des Hauses mit interessanten Informationen versorgt. Anschließend wurden wir von Herrn Josef Oster zu einer Diskussionsrund empfangen. Hier wurde von Fragen an Herrn Oster reger Gebrauch gemacht. Zum Abschluss hatten wir einen Fototermin mit Herrn Oster auf der Besucherebene des Reichstagsgebäudes, ehe wir die schöne Aussicht der Reichstagskuppel bei einem Rundgang genießen konnten. Das Abendessen wurde uns im Habel am Reichstag serviert an dem auch Herr Oster teilnahm. Im Anschluss daran konnte man mit dem Bus in’s Hotel zurückkehren oder der Einladung von Herrn Oster auf ein Gläschen Kölsch in die „Ständige Vertretung“ folgen. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht und der Abend klang bei guten Gesprächen mit Herrn Oster in der „Ständige Vertretung“ aus.
Am nächsten Tag, 01.07. sind wir mit der Fahrt zum Auswärtigen Amt um 09.15 h gestartet. Hier gab sehr interessante Einblicke in die Arbeitsweise einer Mitarbeiterin des Hauses, welche für die Reisekoordination und die Besucherbetreuung der ausländischen Gäste zuständig war. Sie stand uns gerne Rede und Antwort auf die gestellten Fragen. Anschließend wurde der zweite Teil, der an politischen Gesichtspunkten orientierten Stadtrundfahrt durchgeführt, welche beim Alliierten-Museum in Berlin Dahlem endete. Auf dem Außengelände des Museums war ein Luftbrückenflugzeug Hastings TG 503, ein Eskortewagen eines französischen Militärzuges, das Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie sowie Segmente der Berliner Mauer und Wachturm zu besichtigen. In der Dauerausstellung im Museum u. a. die Themen „Der Sonderstatus Berlin“, „Militärische Bedrohung und Aufklärung“ u. „Die alliierten und die Berliner“. Gegen 14.15 Uhr ging’s dann zum AMRIT am Potsdamer Platz zum Mittagessen. Anschließend stand noch ein Besuch mit Einführung im Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung in Berlin Kreuzberg auf dem Programm. Ab ca. 18.00 Uhr trennte sich die Gruppe am Brandenburger Tor. Ein Teil fuhr ins Hotel und ein Teil erkundete Berlin nun auf eigne Faust.
Der Rückreistag, 02.07., begann um 08.00 Uhr mit der Rückfahrt zu Bahnhof. Hier haben wir uns von unserem Busfahrer und Reiseleiter verabschiedet, welche uns den ganzen Aufenthalt begleitet haben. Die Rückfahrt begann schon mit einer Verspätung von 10 Minuten da der Zug nicht pünktlich bereitgestellt wurde. Auf der Fahrt nach Köln kam aufgrund der heißen Wetterlage noch mehr Verspätung hinzu, da der Zug wegen nicht funktionierender Bahnübergänge durch die Hitze, öfters auf der Strecke halten musste, kamen wir verspätet an.
Da der Anschlusszug ebenfalls Verspätung hatte, mussten wir in Köln eine Stunde warten. Leider mussten wir noch kurzfristig den Bahnsteig wechseln, da der Anschlusszug auf einem anderen Gleis wie fahrplanmäßig eingelaufen ist. Im Anschlusszug nach Koblenz gab es dann auch noch zwei unplanmäßige Wartezeiten (Stromausfall in Koblenz) sodass wir um kurz vor 20.00 Uhr in Koblenz ankamen – anstatt um 16.46 Uhr.
Die gesamte Reise war von Herrn Willig sehr gut organisiert, und stand auch während der Reise immer als Ansprechpartner zur Verfügung.
Hier einige Impressionen von unserer Fahrt nach Berlin:
Fotos: Claus Vockerodt